der Norden

mein Hamburg

Hansestadt Hamburg. Das Tor zur Welt. Hier pulsiert das Leben. Die größte Hafenstadt des Nordens ist so vielfältig und immer einen Besuch wert.

 

    Auf einen Bummel an die Alster gehen und die zahlenreichen Boutiquen oder auch die Einkaufspassagen durchstöbern.

 

    Raus an die Elbe in Richtung der alten Stadtvillen, wie im Treppenviertel an die Elbchaussee fahren und die großen Containerschiffe am Elbstrand vorbeifahren sehen. Oder im kleinen Museumshafen Övelgönne kurz hinter dem Fischmarkt bummeln. Immer in Sichtweite die großen und beeindruckenden Hafenkräne der HHLA Hamburger Hafen und Logistik AG . Die stehen an den Containerterminals Tollerort, Burchardkai und Altenwerder.

 

    Rauf auf das Dockland, die markante Aussichtsplattform am Kreuzfahrtterminal Altona, kraxeln und sich dafür feiern, den Aufstieg geschafft zu haben. Belohnt werden mit einem grandiosen Blick über die Elbe und die Hansestadt.

 

    An der Elbe spazieren oder mit einem der typischen und unverkennbaren Barkassen eine Tour die die Elbfleete und dem Welterbe Speicherstadt, früher Umschlag und Lagerplatz vieler Handelswaren, machen.

 

    Hier finden Sie heute Attraktionen wie das Hamburg Dungeon oder das Miniaturwunderland. Schnuppern Sie Kaffeeduft oder Tee in den Röstereien, die die historischen Speicher beheimaten oder gehen Sie ins Gewürzmuseum. Auch hier ist intensives Inhalieren erwünscht. Als Schnittstelle zur historischen Speicherstadt und der modernen Hafencity weiter in Richtung Elbe würde ich das Internationale Maritime Museum bezeichnen. Wie der Name schon sagt, finden Sie hier  zahlreiche Exponate und Literatur rund um die Nautik und die Schifffahrt.

 

    Auf dem "Kiez" der sündigen Meile, der Reeperbahn sich in den Trubel stürzen, vorb,ei über den Beatlesplatz auf die Grosse Freiheit, die aufgedrehten Partygänger beobachten oder auch mal feiern. Es  gibt hier zahlreiche Partyclubs und Shows aller Couleur und man kann sich hier besondere und indivduelle Konzerte in den Musikclubs anhören.  Natürlich geht das auch mit wenig oder ganz ohne Alkohel und erspart einem die Kopfschmerzen oder ein böses Erwachen am nächsten Morgen.

 

    Und nach der Feier am Sonntag Morgen auf den Fischmarkt gehen. In Hamburg leben Menschen mit Herz und Verstand. Arme oder reiche, Typen, die einem auch einmal direkt ihre Meinung sagen. Authentisch und gerade.

 

    Ich könnte ewig weiter schreiben, denn das Angebot an Kultur, Kunst und Gastronomie ist schier unerschöpflich.

 

Hamburg ist eben meine Perle, in der ich so gern und oft  wie möglich unterwegs bin.

mein Lübeck

Meine Heimatstadt Lübeck, die alte Hansestadt, ist so viel mehr als "nur" Marzipan und Holstentor. Hier komme ich immer wieder gern zurück, um die schöne Altstadt zu durchschlendern oder zu Fuß zu umrunden. Das bedarf nicht viel Zeit, denn Lübeck ist eine kleine und übersichtliche Stadt, die aber prallgefüllt ist mit unglaublich viel  Kultur und  spannender(n) Geschichte(n), auf die man sich unbedingt einlassen sollte.

 

    Besuchen Sie die zahlreichen Gassen und schauen Sie (bitte unbedingt respekt- und rücksichtsvoll auf die Privatsphäre der Menschen, denn die Häuser sind meist bewohnt) mal auf den Hinterhöfen vorbei.

 

    Planen Sie unbedingt einen Museumsbesuch in einem der zahlreichen Lübecker Museen oder vielleicht einen kleinen Walk als "Kultour". Die Wege dorthin sind kurz, aber passen Sie auf, dass Sie sich nicht zu viel zumuten. Sie werden viel erfahren.

Als Beispiele nenne ich hier gern das Europäische Hansemuseum, das Drägerhaus, das Behnhaus oder das Buddenbrookhaus.

 

    Lübeck ist bekannt für seine 7 Türme, die Silhouette erkennt man schon, wenn man von weitem auf die Altstadt zufährt. Sieben Türme, fünf Kirchen in imposanter Backsteinbauweise. Auch wenn man möglicherweise nicht sehr religiös ist, lohnt es sich immer, sich diese historischen Bauwerke von innen anzuschauen. Das riesige Kirchenschiff in der Marienkirche. St. Petri, von deren Turm aus man einen wunderschönen Rundumblick über die Altstadt hat. Alte hölzerne Kirchenorgeln etc.

Das sind nur drei Beispiele von vielen.

 

    Gönnen Sie sich zwischendurch einen Kaffee oder essen Sie eine Kleinigkeit in den zahlreichen und individuellen Gastronomien und halten Sie unbedingt auch einmal inne, um so viel Geschichte in Ruhe auf sich wirken zu lassen.

 

    Denn schließlich ist die Altstadt von Lübeck zu Recht Unesco Weltkulturerbe.

 

    So viel Stadtgeschichte macht die Auswahl für meine Bildergalerie äußerst schwer...


mein Kiel

Auf den ersten Blick ist sie nicht schön, Schleswig-Holsteins Hauptstadt Kiel. Einmal im Jahr ist sie das Ziel zahlreicher Segler und feierlustiger  Besucher zur Kieler Woche.  Daher kennen sie sicher viele. Es lohnt sich aber, einen zweiten und dritten Blick zu riskieren und auch einmal außerhalb solche Ereignisse nach Kiel zu fahren. denn dann herrscht hier in der Stadt auch mal entspannte Ruhe und Beschauligkeit, um sich entschleunigt umzuschauen und kleine Schätze in jeder erdenklichen Hinsicht zu entdecken.

 

    Kiel ist innovativ, sowohl in wirtschaftlicher als auch in kultureller Hinsicht und natürlich Studentenstadt. Beispielsweise bieten die Fachhochschule Kiel oder die  Christian Albrecht Universität den interssierten Schulabgängern viele interessante Studiengänge an.

 

   Wo hat man schon die Möglichkeit, so nah in der Stadt zu sein und sich trotzdem an zwei Küstenstreifen Auslauf zu verschaffen?

Sei es an der Kiellinie, wo man am Landtag von Schleswig-Holstein vorbeigeht. Hier wird Politik zum Anfassen und erlebbar gemacht. Es gibt öffentliche Sitzungen und jeder Bürger ist quasi aufgefordert, sich dafür zu interessieren und nachzufragen.

 

    Gegen den Hunger und Durst sorgen zahlreiche Fischbuden, Restaurants oder Kaffeestände für Abhilfe. Hier gibt es genug Platz, sich in die Sonne zu setzen und die maritime Atmosphäre zu genießen.

 

Und alles weiter drumherum und weiter raus an der Kieler Förde ist Meer, Küste und viel zauberhafte Landschaft. Und noch mehr Fischbrötchen und andere Köstlichkeiten in der zahlreich vorhandenen Gastronomie; ob in Laboe, Möltenort, Schönberg als Beispiele für das Ostufer oder am Falckensteiner Strand, Tiessenkai oder Surendorf am Westufer als Beispiele (es gibt hier weder Favoriten noch Ranglisten, futtern sie sich nach Herzenslust und Vorlieben durch).

 

Ich bin in Kiel im Jahr 2016 als "Lübecker Sprotte" vor Anker gegangen.

 

Es hat für mich eine  Weile gedauert, aber mittlerweile bin ich "angekommen", denn auch ich brauchte den zweiten, dritten und manchmal auch den vierten Blick.

mein Norddeutschland

Norddeutschland  bedeutet für mich große Vielfalt. Ein Kontrast zwische Beschauligkeit und Betriebsamkeit.  Zwei lange Küstenabschnitte verbinden mehrere Bundesländer. Jedes ist wiederum so  unterschiedlich und kontrastreich.

 

   So wie auch die beiden Meere. Die Ostsee, die vom Wasser der Nordsee gespeist wird und bei der man kaum die Gezeiten sieht. Die Nordsee mit den Gezeiten, Ebbe und Flut und dem großen Natuschutzgebiet Wattenmeer. Meeresrauschen, Wind und Wellen. Salzwasser, Sonne und Strand. Für viele deutsche Urlauber aus dem Süden ist es DER Anziehungspunkt für Erholung im Urlaub.

Hier begegnen einem die knorrigen, wortkargen Menschen, die so viel Herz haben und geben, wenn sie einen dort hinein lassen.

 

    Dazwischen liegen Städte wie Kiel, Lübeck und natürlich Hamburg. Hier pulsiert das Leben. Umschlagplätze für große Containerschiffe und internationalen Handel. Es gibt viele Speichergebäude und Kontorhäuser, teilweise als Weltkulturerbe ausgezeichnet. Alte Backsteinhäuser, kleine Gassen, ein riesiges Paket quillt nahezu über mit Geschichte und Geschichten.

 

    Hier gibt es die Anlegeplätze für Kreuzfahrtschiffe oder Segelschiffe, die in großer Anzahl zu Ereignissen wie dem Hafengeburtstag Hamburg, die Kieler Woche oder die Travemünder Woche, die Glückstädter Matjestage undundund zu Besuch kommen.

 

    Es ist immer etwas los in Norddeutschland. Man kann sich darauf einlassen, hat aber genug Platz, um sich dem ebenfalls zu entziehen, wenn man will.

 

    Und auch im Dazwischen bin ich immer gern und so oft es mir möglich ist, mit der Kamera unterwegs, um genau diese Vielfalt in meinen Bildern festzuhalten.